Einblasdämmung – Funktionsweise, Kosten und Vorteile für Bestandsgebäude

Die Einblasdämmung ist eine bewährte Methode zur nachträglichen Wärmedämmung von Altbauten mit vorhandenen Hohlräumen. Durch das Einblasen loser Dämmstoffe lassen sich Wärmeverluste deutlich reduzieren und Heizkosten spürbar senken. Dieser Ratgeber erläutert Einsatzbereiche, Dämmstoffe, Kosten, Ablauf und Fördermöglichkeiten in Deutschland.

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Das Wichtigste auf einen Blick

  • Typische Einsatzbereiche umfassen zweischaliges Mauerwerk, Dachschrägen und oberste Geschossdecken. Auch Holzbalkendecken und ungedämmte Dachböden profitieren von der Einblasdämmung.
  • Zu den Vorteilen zählen geringe bauliche Eingriffe, kurze Ausführungszeiten von oft nur 1–2 Tagen sowie der Verzicht auf sichtbare Fassadenveränderungen. Zudem bietet die Methode ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis gegenüber WDVS oder Aufsparrendämmungen.
  • Der Kostenrahmen für die Kerndämmung zweischaliger Mauerwerke liegt meist bei ca. 20–40 €/m². Im Dachbereich bewegen sich die Kosten in der Regel zwischen etwa 50–80 €/m².
  • Fördermöglichkeiten bestehen häufig über die BEG-Förderung von KfW und BAFA, da Einblasdämmungen einen wichtigen Beitrag zur energetischen Sanierung leisten. Zusätzlich kann die steuerliche Förderung nach § 35c EStG genutzt werden, wobei der Antrag vor Beginn der Arbeiten gestellt werden muss.
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Was ist Einblasdämmung und wie funktioniert sie?

Einblasdämmung bezeichnet eine Form der Hohlraumdämmung, die sich grundlegend von klassischen Dämmplatten, Klemmfilz oder Aufsparrendämmung unterscheidet. Statt vorgefertigter Materialien kommen lose Dämmstoffe zum Einsatz.

Bei der Einblasdämmung werden lose Dämmstoffe in die Hohlräume von Dachstuhl, Geschossdecken oder Mauerwerk geblasen, wobei eine spezielle Einblasmaschine verwendet wird. Typische Materialien sind Zelluloseflocken, Mineralwollflocken oder Perlite-Granulat. Der Dämmstoff wird über Schläuche mit kontrolliertem Druck in die vorhandenen Hohlräume gefördert.

Die Einblasdämmung erfolgt in mehreren Arbeitsschritten: Zuerst werden kleine Löcher in die Wände gebohrt, dann wird der Dämmstoff eingeblasen und schließlich werden die Löcher wieder verschlossen. Die Bohrlöcher haben typischerweise nur einen Durchmesser von 20–30 mm und werden nach dem Einblasen nahezu unsichtbar verfugt oder verspachtelt.

Das Material passt sich unregelmäßigen Gebäudeformen und Hindernissen in den Hohlräumen perfekt an. Die Einblasmaschine verdichtet den Dämmstoff kontrolliert, um eine lückenlose Dämmschicht ohne spätere Setzungen zu gewährleisten. Bei geschlossenen Konstruktionen wie zweischaligem Mauerwerk wird die vorhandene Luftschicht vollständig verfüllt. Offene Konstruktionen, beispielsweise belüftete Flachdächer, erfordern hingegen teilweise zusätzliche Klebe- oder Sprühverfahren.

Info: 

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) fordert für Außenwände U-Werte von maximal 0,24 W/(m·K). Einblasdämmstoffe erreichen typische Wärmeleitfähigkeiten von 0,035 bis 0,040 W/(m·K) und erfüllen diese Anforderungen somit zuverlässig.

Typische Einsatzbereiche der Einblasdämmung

Die Einblasdämmung kommt bei verschiedenen Bauteilen zum Einsatz, bei denen Hohlräume vorhanden sind oder geschaffen werden können.

  • Zweischaliges Mauerwerk: Diese Wandkonstruktion besteht aus einer tragenden Innenschale und einer äußeren Verblendschale mit einer Luftschicht von meist 4–8 cm. Typische Anwendungsbereiche betreffen Gebäude aus den Baujahren 1950 bis 1990. Durch eine Kerndämmung lässt sich der U-Wert ohne Eingriffe in die Fassade häufig um etwa 50–70 % verbessern.
  • Dach und Dachboden: Typische Einsatzbereiche sind Zwischensparrendämmungen zwischen den Dachsparren, die Dämmung von Kehlbalken- und Holzbalkendecken sowie ungenutzte Spitzböden. Die Mindesttiefe des Hohlraums sollte dabei etwa 35–45 mm betragen.
  • Geschossdecken und Holzbalkendecken: Im Altbau können die Gefache zwischen den Balken mit Dämmstoff ausgeblasen werden. Dadurch verbessern sich Wärme- und Schallschutz, ohne dass sichtbare Deckenflächen aufwendig verändert werden müssen.
  • Sonderfälle: Einblasdämmungen eignen sich auch für Hohlräume in Installationsschächten, den Holzrahmenbau sowie komplexe Geometrien wie Kuppeln oder Gewölbe, bei denen klassische Dämmplatten nur schwer einsetzbar sind.
Handwerker bringt Dämmmaterial zwischen Dachsparren zur energetischen Sanierung an.

Einblasdämmung eignet sich für Hohlräume in Wänden, Dachflächen, Geschossdecken und schwer zugänglichen Bauteilen.

Voraussetzungen und Eignung: Wann lohnt sich Einblasdämmung?

Nicht jedes Gebäude ist für Einblasdämmung geeignet. Eine fachkundige Prüfung zeigt, ob die Voraussetzungen erfüllt sind und sich die Maßnahme wirtschaftlich lohnt.

Grundvoraussetzung für eine Einblasdämmung sind vorhandene Hohlräume mit einer Mindestbreite von etwa 3,5–4 cm. Dazu zählen beispielsweise Luftschichten in zweischaligem Mauerwerk, Sparrenfelder im Dachbereich oder Gefache in Holzbalkendecken.

Vor der Installation einer Einblasdämmung sollte der Fachbetrieb mit einer Endoskopprüfung die Hohlräume auf Sauberkeit und Trockenheit überprüfen. Die Prüfung umfasst:

  • Sichtung alter Baupläne
  • Messung der Wandstärke
  • Probebohrungen mit Videoendoskopie
  • Kontrolle von Feuchtigkeit und vorhandenen Leitungen

Besonders wirtschaftlich ist die Einblasdämmung bei unsanierten Altbauten mit hohen Heizkosten, intaktem Mauerwerk und ohne gravierende Feuchteschäden. Die Amortisation der Einblasdämmung erfolgt bei Wohngebäuden häufig bereits innerhalb von etwa 3–6 Jahren.

Eine Einblasdämmung ist bei einschaligem Mauerwerk ohne Hohlraum, stark durchfeuchteten Bauteilen oder massivem Schimmelbefall nicht möglich. Bei einschaligem Mauerwerk können nachträgliche Hohlräume durch Vorsatzschalen oder gelochte Platten erzeugt werden, was jedoch zusätzlichen Aufwand bedeutet.

Einblasdämmung im Altbau und Neubau im Vergleich

Die Art des Gebäudes bestimmt, wie Einblasdämmungen eingesetzt werden und welche Planung erforderlich ist.

  • Altbauten: Im Altbau liegt der Schwerpunkt meist auf der nachträglichen Kerndämmung bestehender Fassaden. Die Maßnahme verbessert den Wärme- und Schallschutz von Decken und Dachbereichen, ohne die Fassade sichtbar zu verändern oder Wohnraum zu verlieren. Daher zählt der Altbau zu den häufigsten Anwendungsbereichen der Einblasdämmung.
  • Neubauten: Im Neubau wird die Einblasdämmung gezielt in geplanten Hohlräumen eingesetzt, beispielsweise im Holzrahmenbau oder bei vorgehängten Fassadensystemen. Die Verarbeitung erfolgt dabei häufig bereits während der Bauphase.

Hinweis: 

Im Altbau erfordern alte Leitungen, Durchdringungen und frühere Feuchteschäden eine sorgfältige Voruntersuchung. Ergänzend kann eine bauphysikalische Simulation helfen, mögliche Risiken und spätere Nachteile zu vermeiden.

Ablauf einer Einblasdämmung Schritt für Schritt

Der praktische Ablauf einer Einblasdämmung folgt einem standardisierten Prozess vom ersten Termin bis zur Abnahme. Die Arbeiten verursachen für Bewohner in der Regel nur geringe Beeinträchtigungen.

Vor-Ort-Termin und Bestandsaufnahme: Der Fachbetrieb erfasst Bauteile, Gebäudealter, Konstruktion und Zugänglichkeiten. Diese Daten fließen in das Angebot und den Förderantrag ein.

Endoskopische Untersuchung: Kleine Probebohrungen ermöglichen den Einsatz einer Kamera. Diese kontrolliert Hohlraumtiefe, Verschmutzung, Mörtelreste, Feuchtigkeit und vorhandene Leitungen.

Bohrlöcher setzen: Das Bohrlochraster wird im Vorfeld sorgfältig geplant und bei der Kerndämmung typischerweise vertikal versetzt im Fugenbild angeordnet. Der Bohrdurchmesser liegt in der Regel bei etwa 20–30 mm.

Dämmstoff einblasen: Die Einblasmaschine fördert das Dämmmaterial mit kontrollierter Rohdichte, um eine gleichmäßige Verteilung sicherzustellen.

Verschließen und Oberflächenanpassung: Die Bohrstellen werden verfugt oder verspachtelt. Farbe und Putzstruktur werden angepasst, sodass die Eingriffe im Nachhinein kaum sichtbar sind.

Kontrolle und Dokumentation: Eine stichprobenartige Kontrolle mittels Endoskop bestätigt die vollständige Füllung. Das Protokoll enthält Angaben zu Dämmstoff, Menge und Rohdichte für die Förderstellen.

Achtung!

Vor dem Einblasen müssen Hohlräume auf Feuchtigkeit, Verschmutzungen und Leitungen geprüft werden. Ohne Bestandsaufnahme kann der Dämmstoff ungleichmäßig verteilt werden oder spätere Schäden verursachen.

Wie lange dauern Einblasdämmprojekte?

Die Einblasdämmung ermöglicht eine schnelle und saubere Installation, oft innerhalb eines Tages, ohne große Baustellen oder Schmutzbelastung.

  • Einfamilienhäuser mit zweischaligem Mauerwerk: Die Ausführung der Kerndämmung dauert typischerweise 1–2 Tage inklusive Bohrungen und Verschluss – meist ohne aufwendige Gerüststellungen.
  • Dachboden- und Geschossdeckendämmung: Eine Deckenfläche von 80–120 m² ist oft innerhalb eines Tages gedämmt.
  • Größere Objekte: Auch bei Mehrfamilien- oder Reihenhäusern ermöglicht das serielle Vorgehen vergleichsweise kurze Bauzeiten von wenigen Tagen bis Wochen pro Objektgruppe.

Dämmstoffe für die Einblasdämmung im Vergleich

Für die Einblasdämmung kommen verschiedene Materialien wie Zellulose, Holzfaser, Perlite, Steinwolle und Glaswolle in Faser-, Flocken- oder Granulatform infrage. Jeder Dämmstoff hat spezifische Eigenschaften.

DÄMMSTOFFWÄRMELEITFÄHIGKEITBRANDSCHUTZBESONDERHEITEN
Steinwolleflocken und Glaswolle0,035 – 0,040 W/(m·K)A1Langlebig, geeignet für Schächte
Zellulose0,038 – 0,040 W/(m·K)B2Recycelt, feuchteregulierend
Holzfaser0,040 W/(m·K)B2Guter Schallschutz
Perlite0,040 W/(m·K)A1Hydrophobiert, leicht
EPS Granulat0,032 – 0,035 W/(m·K)B1/B2Sehr leicht, günstig

Zellulose wird aus recyceltem Zeitungspapier hergestellt und bietet einen guten Wärmeschutz sowie Schallschutz, ist winddicht und schimmelresistent. Steinwolledämmstoffe sind nichtbrennbar und eignen sich für hohe Brandschutzanforderungen in Mehrfamilienhäusern oder Installationsschächten.

Perlite wird aus Vulkangestein gewonnen, ist feuerfest, witterungsbeständig und leicht, wodurch es keinen Druck auf die Statik eines Gebäudes ausübt. Für zweischalige Außenwände dürfen nur zugelassene, wasserabweisende Einblasdämmstoffe verwendet werden. Die Zulassung (ETA oder DIBt) sollte geprüft werden.

Nachhaltigkeit und Gesundheit

Nachhaltigkeits- und Gesundheitsaspekte spielen bei der Dämmstoffwahl eine zunehmend wichtige Rolle.

  • Nachhaltigkeit: Nachwachsende Rohstoffe wie Zellulose aus recyceltem Papier und Holzfaser bieten eine gute Ökobilanz. Mineralische Einblasdämmstoffe wie Glaswolle sind zu 50–70 % recycelbar.
  • Emissionen und Wohngesundheit: Viele Einblasdämmstoffe sind ökologisch und feuchteregulierend, was zu einem gesünderen Raumklima führt. Geprüfte Produkte mit Umweltzeichen weisen geringe VOC-Emissionen auf.
  • Feuchteschutz: Dämmstoffe sollten entweder kapillaraktiv wie Zellulose oder hydrophobiert wie Perlite für die Kerndämmung ausgeführt sein, um Feuchteschäden dauerhaft zu vermeiden.
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Kosten, Wirtschaftlichkeit und Förderung

Die Kosten der Einblasdämmung setzen sich aus Material, Vorarbeiten und den eigentlichen Dämmarbeiten zusammen. Verschiedene Förderprogramme reduzieren die finanzielle Belastung erheblich.

Zusätzliche Kostenfaktoren sind unter anderem der Bedarf an Gerüsten, notwendige Vorarbeiten wie die Entfernung alter Dämmstoffe, regionale Lohnkosten sowie die Wahl des eingesetzten Einblasdämmstoffs.

BAUTEILKOSTEN PRO QUADRATMETER
Kerndämmung zweischaliges Mauerwerk20 – 40 €
Geschossdecken35 – 80 €
Dachschrägen50 – 80 €

Die Kombination mit weiteren Maßnahmen wie einem Fenstertausch oder einer modernen Heiztechnik verstärkt den Sanierungseffekt und reduziert den Energiebedarf des Hauses langfristig.

Förderprogramme im Überblick

Für die Einblasdämmung können Sie eine staatliche Förderung in Anspruch nehmen, die zinsgünstige Kredite und Zuschüsse umfasst:

  • BEG EM (BAFA): Zuschüsse von 20–40 % der förderfähigen Kosten
  • KfW-Kredite: Der Wohngebäude-Kredit 261 der KfW ermöglicht Kredite bis zu 150.000 € pro Wohneinheit für energieeffiziente Sanierungen, einschließlich Einblasdämmung
  • Steuerbonus §35c EStG: 20 % der Kosten über 3 Jahre, maximal 40.000 € pro Objekt

Achtung!

Förderanträge müssen grundsätzlich vor Vertragsabschluss mit dem Fachbetrieb und vor Beginn der Dämmarbeiten gestellt werden – sonst entfällt der Anspruch.

Eigenleistung oder Fachbetrieb?

Die Einblasdämmung ist technisch anspruchsvoll und erfordert fundiertes Fachwissen, um eine dauerhaft funktionierende Gebäudehülle sicherzustellen.

Da spezielle Einblasmaschinen, Kenntnisse zur richtigen Rohdichte sowie Erfahrung in Bauphysik und Feuchteschutz notwendig sind, eignet sich die Maßnahme nur eingeschränkt für Eigenleistungen.

Fehler wie unvollständig verfüllte Hohlräume, ungeeignete Dämmstoffe oder fehlender Feuchteschutz können Schimmel, Wärmebrücken und aufwendige Folgeschäden verursachen.

Zudem setzen Förderprogramme in der Regel die Ausführung durch einen zertifizierten Fachbetrieb sowie häufig die Einbindung eines Energieeffizienz-Experten voraus.

Häufigkeit von Schimmelbefall in Deutschland
Customers served! 0 Mio.
deutsche Wohnungen sind von Schimmelbefall betroffen. 

Vorteile und Risiken der Einblasdämmung

Die Einblasdämmung bietet viele Vorteile, birgt bei mangelhafter Planung und Ausführung jedoch auch Risiken. Eine ausgewogene Betrachtung hilft bei der Entscheidung.

Vorteile:

Durch die lückenlose Dämmung von Hohlräumen verbessert die Einblasdämmung die Energieeffizienz eines Gebäudes, ohne dass bauliche Veränderungen erforderlich sind. Die Wand und Fassade bleiben optisch weitgehend unverändert.

Weitere Vorteile sind:

  • Hohe Energieeinsparung bei vergleichsweise geringen Investitionskosten
  • Geringer Arbeitsaufwand und kurze Bauzeiten
  • Kein Wohnraumverlust
  • Verbessertes Raumklima und Schallschutz
  • Oft keine Gerüststellung notwendig
  • Maßnahme kann in bewohnten Häusern mit geringen Beeinträchtigungen umgesetzt werden

Risiken:

  • Feuchteschäden bei ungeeigneten Dämmstoffen oder fehlender Feuchteplanung
  • Möglicher Schimmelbefall, wenn Wärmebrücken oder luftundichte Stellen bestehen bleiben oder entstehen
  • Probleme durch nachgerüstete Bauteile wie neue Fenster oder Leitungen, wenn dabei die Dämmung beschädigt wird
  • Begrenzte Dämmdicke durch vorhandene Hohlraumtiefe

Eine sorgfältige Planung inklusive Feuchteschutzkonzept und die Ausführung durch erfahrene Fachbetriebe minimieren die Risiken allerdings deutlich.

Einblasdämmung wird mit Schlauch und Maschine auf einer Holzbalkendecke im Dachboden verteilt.

Einblasdämmung spart Energie und schont die Bausubstanz, erfordert aber sorgfältige Feuchteplanung.

Gesundheitliche Aspekte und Feuchteschutz

Feuchteschutz und Wohngesundheit sind bei der Einblasdämmung entscheidende Faktoren für den langfristigen Erfolg der Maßnahme.

Durchfeuchtete Dämmstoffe verlieren ihre Dämmwirkung und können die Bildung von Schimmel und Algen begünstigen, was gesundheitliche Beschwerden wie Allergien oder Atemwegsprobleme fördern kann.

Eine fachgerecht geplante Bauphysik mit geeigneter Dampfbremse, diffusionsoffenen Schichten und funktionierender Hinterlüftung trägt wesentlich dazu bei, Feuchteprobleme dauerhaft zu vermeiden.

Gerade nach einer Altbausanierung empfiehlt sich in den ersten Jahren eine regelmäßige Kontrolle kritischer Bauteile, um mögliche Schäden frühzeitig zu erkennen und zu beheben.

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Häufig gestellte Fragen

1. Wie lange hält eine Einblasdämmung?

2. Was kostet eine Einblasdämmung pro Quadratmeter?

3. Welche Dämmstoffe eignen sich am besten?

4. Ist eine Einblasdämmung in jedem Haus möglich?

5. Wie stark sinken meine Heizkosten durch eine Einblasdämmung?

6. Werden Einblasdämmungen staatlich gefördert?

Zusammenfassung

Eine Einblasdämmung ist besonders für Altbauten mit vorhandenen Hohlräumen eine effiziente Lösung zur energetischen Sanierung. Mit Kosten von ca. 20–80 €/m² und kurzen Ausführungszeiten bietet sie ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Heizkosten lassen sich je nach Gebäudezustand um etwa 20–40 % reduzieren. Entscheidend für den langfristigen Erfolg sind eine sorgfältige Voruntersuchung, die passende Dämmstoffwahl und eine fachgerechte Ausführung. In Kombination mit weiteren Sanierungsmaßnahmen kann die Einblasdämmung den Energiestandard von Wohngebäuden nachhaltig verbessern.

Geschäftsführender Gesellschafter der RONETEC Abdichtungstechnik GmbH

Nenad Veljkovic ist Geschäftsführer der RONETEC Abdichtungstechnik GmbH und verfügt über jahrzehntelange Erfahrung im Bauwesen und in der Sanierungstechnik. Mit seiner Firma hat er es sich zur Aufgabe gemacht, Hausbesitzern und Mietern durch innovative Abdichtungsverfahren sowie fundierte Aufklärung dabei zu helfen, Feuchtigkeitsschäden frühzeitig zu erkennen, richtig einzuschätzen und nachhaltig zu beheben.

Auf der Website der RONETEC Abdichtungstechnik GmbH vermittelt er praxisnahes Wissen rund um typische Schadensbilder, moderne Abdichtungsmethoden und effektive Sanierungslösungen – immer mit dem Ziel, den Wert und die Bausubstanz von Immobilien langfristig zu erhalten.

Mit einem Abschluss als Diplom-Ingenieur im Bauwesen und einem MBA in Strategischem Management bringt Nenad Veljkovic sowohl technische Expertise als auch unternehmerische Weitsicht in seine Arbeit ein. Gemeinsam mit seinem Team steht er für zuverlässige Diagnostik, transparente Beratung und nachhaltige Sanierung auf höchstem Niveau.

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